Aktivitäten / Fotos    -    2018/19

WaiblingenNeues Klettergerüst für Salier-Schüler

ZVW/Liviana Jansen, 21.09.2018

Der Pausenhof der Salier-Gemeinschaftsschule hat ein neues Schmuckstück: Seit kurzem steht dort ein Klettergerüst aus Holz. Wobei Klettergerüst eigentlich untertrieben ist besser wäre wohl Kletterlandschaft. Die Kinder lieben es schon jetzt, wie die Schulleiterin Renate Hartmann berichtet.

Zwei Holztürme, verbunden durch eine Hängebrücke bilden das Herzstück des neuen Klettergerüsts. Es gibt eine Rutsche, Balancierstangen und Balken zum Klettern. Dazu Stufen aus Holz, Netze aus Seilen. Den Boden bedeckt Rindenmulch – damit weich fällt, wer doch mal einen Fehltritt tut. Gerade beleben die Kinder einer dritten Klasse die Kletterlandschaft. Sie kreischen, toben und springen.

Fertiggestellt war das Klettergerüst bereits vor den Sommerferien, eingeweiht worden ist es erst Anfang September. Die Salier-Gemeinschaftsschule hat lange darauf gewartet, wie die Schulleiterin Renate Hartmann berichtet. „Wir haben schon seit Jahren immer wieder gesagt, dass wir dringend ein neues Spielgerät brauchen, weil wir immer mehr Schüler haben“, sagt Hartmann. Es gab keine Klettermöglichkeit außer den Bäumen auf dem Schulhof. Einige der anderen Geräte seien außerdem stark in die Jahre gekommen. Doch das Projekt sei wieder und wieder verschoben worden, aus Etatgründen. „Manche Mühlen mahlen halt langsam“, kommentiert die Schulleiterin. Umso mehr freue es sie, dass das Klettergerüst nun stehe. Wichtig war es Hartmann zufolge, dass das Klettergerüst etwas für kleine und größere Schüler bieten sollte. Außerdem sollte es sich möglichst gut in die Baumgruppe auf dem kleinen Hügel im Schulhof einfügen. Das, findet sie, ist sehr gut gelungen. So können es nun sowohl die Gemeinschaftsschüler nutzen, als auch die Kinder in der Ganztagesbetreuung am Nachmittag.

Gesamtkosten belaufen sich auf gut 53 000 Euro

Der Bau der Kletterlandschaft hat etwa 38 300 Euro gekostet. Die Kosten hat die Stadt Waiblingen getragen. Hinzu kamen noch ungefähr 15 000 Euro für den Abbau des alten Bodens und das Aufbringen des neuen Untergrunds aus Rindenmulch. Der Bau an sich habe etwa zwei Wochen gedauert, berichtet Hartmann. Viele Teile seien bereits vorgefertigt gewesen. Zwei Spielgeräte mussten für den Neubau des Klettergerüsts weichen: Eine Drehscheibe und ein „Uralt-Kreisel“, wie Hartmann ihn nennt. Die Drehscheibe wird an einer anderen Stelle des Schulhofes wieder aufgebaut, der Kreisel hat ausgedient und geht in den Spielzeug-Ruhestand.

Mütter

Weil das neue Klettergerüst an einem öffentlichen Durchgangsweg liegt, sind der Schulleiterin Hartmann zufolge nachmittags oft Mütter mit ihren Kindern dort. Dagegen spreche auch nichts, nur in den Pausen sollte es den Schülern vorbehalten bleiben.